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Gottfried August BĂŒrger
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Gottfried August BĂŒrger (* 31. Dezember 1747 in Molmerswende; † 8. Juni 1794 in Göttingen) war ein deutscher Dichter in der Zeit der AufklĂ€rung, der dem Sturm und Drang zugerechnet wird. Bekannt geworden sind vor allem seine Balladen sowie die Abenteuer des Freiherrn von MĂŒnchhausen.

Contents

‱ Leben
‱ Familie
‱ Werke
‱ Werkausgaben
‱ Lyrik
‱ Briefe
‱ Literatur
‱ Weblinks

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Leben

BĂŒrger war der Sohn eines Landpfarrers. Sein Vater war an seiner Ausbildung nicht sonderlich interessiert, so dass er es der Initiative des Großvaters mĂŒtterlicherseits verdankte, dass ihm der Weg zur höheren Bildung eröffnet wurde. Ab 1760 ging er auf die Stadtschule von Aschersleben, wo er wegen einer SchlĂ€gerei der Schule verwiesen wurde. Lore Kaim und Siegfried Streller nennen jedoch ein von BĂŒrger verfasstes spöttisches Epigramm als Grund fĂŒr den Schulverweis,cite-ref-1[1] gegen den BĂŒrgers Großvater energisch protestierte. Das PĂ€dagogium in Halle nahm ihn als SchĂŒler auf; dort freundete er sich mit dem Lyriker von Goeckingk an. 1764 begann er auf Druck seines Großvaters ein Studium der Theologie an der dortigen UniversitĂ€t. Erst 1768 wurde ihm erlaubt, an die UniversitĂ€t Göttingen zu gehen, um dort Rechtswissenschaften zu studieren.

Zu seinen Freunden in Göttingen zĂ€hlte Heinrich Christian Boie, der ihm 1772 die Stelle eines Amtmanns in Altengleichen mit Sitz in Gelliehausen verschaffte. Er arbeitete von 1772 bis 1784 im Amtshaus in Gelliehausen und wohnte ab 1772 dort und von 1774 bis 1784 in Wöllmarshausen. Boie brachte ihn mit dem Göttinger Hainbund in Kontakt, den Johann Heinrich Voß, Ludwig Christoph Heinrich Hölty und Graf Stolberg im selben Jahr grĂŒndeten. Eine besonders enge Studien-Freundschaft verband ihn mit dem nach 1777 in Berlin wirkenden AufklĂ€rer und Publizisten Johann Erich Biester (1749–1816). Mit ihm fĂŒhrte er in Göttingen Shakespeare-Studien durch. BĂŒrger widmete Biester seine Übersetzung des Macbeth.

1775 wurde BĂŒrger in die Freimaurerloge Zum goldenen Zirkel in Göttingen aufgenommen; von 1777 an bis zu seinem Tode war er Redner der Loge.

Mit dem Amtsantritt war der Konflikt mit dem Großvater beigelegt worden. Im Herbst 1774 heiratete BĂŒrger Dorothea, die zweite Tochter des Justizamtmanns Johann Carl Leonhart zu Niedeck und zog ein Jahr spĂ€ter mit ihr nach Wöllmarshausen, einem Dorf seines Gerichtssprengels. Seine Ehe war nicht glĂŒcklich: Er verliebte sich in Auguste, die jĂŒngere Schwester seiner Frau, die er in Gedichten als „Molly“ besang. Nach dem Tod von BĂŒrgers Schwiegervater 1777 zog diese mit ins Haus der Eheleute und BĂŒrger lebte eine MĂ©nage-Ă -trois, die er gegen die WiderstĂ€nde des BĂŒrgertums verteidigen musste und aus der 1782 ein von Molly geborener Sohn entsprang.cite-ref-goethezeit-2-0[2]

Dazu kamen mancherlei hĂ€usliche Sorgen, verursacht durch geringe EinkĂŒnfte, hĂ€ufige KrankheitsfĂ€lle und eine 1780 ĂŒbernommene Pachtung zu Appenrode. Von seinen Vorgesetzten obendrein wegen nachlĂ€ssiger GeschĂ€ftsfĂŒhrung angeklagt, wurde BĂŒrger in der angeordneten Untersuchung zwar freigesprochen; doch entschloss er sich, sein Amt freiwillig niederzulegen.

Nach dem Tod seiner Frau 1784 siedelte er nach Göttingen ĂŒber, um sich durch Privatvorlesungen ĂŒber Ästhetik, deutschen Stil und Ă€hnliche Themen eine neue Existenz aufzubauen. Im Juni 1785 heiratete er endlich seine geliebte Molly. Ihr frĂŒher Tod am 9. Januar 1786 stĂŒrzte ihn von neuem in eine tiefe Krise und raubte ihm fĂŒr lange Zeit die Lust an der dichterischen Arbeit. Das LiebesverhĂ€ltnis wurde im 19. Jahrhundert Stoff fĂŒr ein Drama: Salomon Hermann Mosenthals BĂŒrger und Molly, oder ein deutsches Dichterleben: Schauspiel in 5 AufzĂŒgen (Freiberg 1851).

Die UniversitĂ€t erteilte ihm bei ihrem 50-jĂ€hrigen JubilĂ€um die philosophische DoktorwĂŒrde und ernannte ihn im November 1789 zum außerordentlichen Professor. Dieser Ehrentitel war mit keiner Gehaltszahlung verbunden.

Der Wunsch nach einem geordneten Hausstand veranlasste BĂŒrger zu einer dritten Heirat. Eine unbekannte Verfasserin, die er mit Y. kennzeichnete, hatte ihm in einem langen Gedicht, das in einer Stuttgarter Zeitschrift erschienen war, einen scherzhaft gemeinten Heiratsantrag gemacht. BĂŒrger erfuhr ĂŒber Bekannte, dass es sich bei der Unbekannten um Elise Hahn aus Stuttgart handelte. Elise wollte klarmachen, dass sie das Gedicht nicht wirklich ernst gemeint hatte; zu diesem Zeitpunkt befand sich BĂŒrger aber bereits auf der Reise nach Stuttgart, um seinerseits Elise einen Heiratsantrag zu machen.

Am 29. September 1790 heiratete BĂŒrger in Göttingen die 21 Jahre jĂŒngere Schriftstellerin Elise Hahn, und am 1. August 1791 wurde ein Sohn Agathon geboren, ein krĂ€nkliches und anscheinend auch geistig behindertes Kind. Bald schon war klar, dass die Ehe scheitern wĂŒrde. Ursache war, so schildert es BĂŒrger in einem ausfĂŒhrlichen Brief an seine Schwiegermutter in Stuttgart, die Untreue und Liederlichkeit Elises. Sie habe stets bis in die Nacht gefeiert, dadurch sei frĂŒhzeitig ihre Milch versiegt, und dadurch sei die Behinderung des Sohnes entstanden. Er fand bei ihr kompromittierende Briefe des Grafen Friedrich August von Hardenberg (1770–1837) und beobachtete seine Frau, so seine Schilderung, durch ein durch die TĂŒr gebohrtes kleines Loch beim Geschlechtsverkehr mit einem Studenten. Am 31. MĂ€rz 1792 wurde Elise vom UniversitĂ€tsgericht schuldig geschieden, wodurch sie auch ihre Mitgift von 1177 Talern verlor.cite-ref-3[3]

Die heftige Kritik Schillers, die am 15. und 17. Januar 1791 anonym in der Allgemeinen Literatur-Zeitung erschien, schwĂ€chte weiter sein Selbstbewusstsein. Um Geld zu verdienen, lieferte er Übersetzungen fĂŒr auswĂ€rtige BuchhĂ€ndler. Dazu kam eine Erkrankung an Schwindsucht.

Erst als BĂŒrger dadurch die Stimme verloren hatte, keine Vorlesungen mehr halten konnte und so auch keine Kollegiengelder mehr erhielt, bewilligte ihm das UniversitĂ€tskuratorium, statt des erbetenen Gehalts, eine einmalige UnterstĂŒtzung von 50 Talern.

BĂŒrger starb am 8. Juni 1794 und wurde auf dem BartholomĂ€usfriedhof beigesetzt. Er hinterließ zwei Töchter und zwei Söhne.

Familie

Am 22. Januar 1774 heiratete BĂŒrger die Amtmannstochter Dorothea (Dorette) Marianne Leonart. Schon kurz darauf verliebte er sich in Dorotheas Schwester Augusta (Molly) Maria Wilhelmine Eva Leonart. 1778 heiratete Anna Leonart, die Schwester von Dorothea und Augusta, den Amtmann Johann Jacob Heinrich Elderhorst, der kurz zuvor Amtsvogt in Bissendorf, heute Ortsteil der Gemeinde Wedemark, Region Hannover, geworden war. Inzwischen hatte die Liebe zwischen BĂŒrger und Molly Anstoß erregt. Molly zog 1779 fĂŒr ca. 15 Monate nach Bissendorf zu ihrer Schwester Anna, ab 1783 hielt sie sich nochmals ca. ein Jahr bei ihr auf. Beide Male besuchte BĂŒrger sie dort. Am 30. Juli 1784 starb Dorothea an den Folgen der Geburt einer Tochter, und nach Ablauf der vorgeschriebenen Trauerzeit heiratete BĂŒrger am 17. Juni 1785 Dorotheas Schwester Molly in der St.-Michaelis-Kirche Bissendorf. 1786 starb auch Molly an den Folgen einer Geburt. Ihre Tochter Anne Auguste Henriette Ernestine wurde nach Bissendorf gebracht, dort erzogen und konfirmiert. BĂŒrger kam nur noch selten zu Besuch. Insgesamt lĂ€sst sich aus dem Briefwechsel BĂŒrgers seine Anwesenheit in Bissendorf fĂŒnfmal nachweisen. Oft dauerten die Aufenthalte mehrere Wochen.

BĂŒrger hatte sechs Kinder von drei Frauen: Antoinette (1775–1777) von Dorette, Marianne Friederike (1778–1862) von Dorette, Emil (1782–1841) von Molly, Auguste Wilhelmine (1784) von Dorette, Auguste (1785–1847) von Molly, Agathon (1791–1813) von Elise Hahn.cite-ref-4[4]

Er war außerdem der Onkel des Schriftstellers Adolf MĂŒllner (1774–1829) und der Urgroßvater der 1901 geborenen Schriftstellerin Erika Beyfuß (Pseudonym: Erika Friescite-ref-5[5]).

Literarisches Wirken

Das Organ, in dem BĂŒrger seine zahlreichen Gedichte veröffentlichte, war der Göttinger Musenalmanach, gegrĂŒndet 1770 von BĂŒrgers Freund Heinrich Christian Boie und Friedrich Wilhelm Gotter. Im Jahr 1778 ĂŒbernahm BĂŒrger die Redaktion der Zeitschrift und gab die erste Sammlung seiner Gedichte heraus. Elf Jahre spĂ€ter erschien eine zweite, erweiterte Auflage in zwei BĂ€nden.

1782 schlug BĂŒrger einen Rechtschreibungskompromiss vor, mit dem er „dem GrĂ€uel unserer allgemeinen SchreibverwĂŒstung“ Abhilfe schaffen wollte. Seine VorschlĂ€ge blieben allerdings ungehört und wurden erst mit seinem Nachlass 1824 veröffentlicht.

BĂŒrger ist heute hauptsĂ€chlich wegen seiner FeldzĂŒge und Abenteuer des Freiherrn von MĂŒnchhausen (1786/1789) in Erinnerung. Diese gehören in die Tradition der LĂŒgengeschichten, die weit ins klassische Altertum und in die ErzĂ€hltradition des Judentums zurĂŒckgeht. Die LĂŒgenerzĂ€hlungen des historischen Karl Friedrich Hieronymus Freiherr von MĂŒnchhausen wurden von einem anonymen Autor niedergeschrieben und 1781 veröffentlicht. In Form einer englischen Übersetzung, die Rudolf Erich Raspe, der 1785 bereits Baron Munchausen’s Narrative of his marvellous Travels and Campaigns in Russia herausgegeben hatte, 1788cite-ref-6[6] angefertigt hatte, gelangten sie zu BĂŒrger, der sie zurĂŒck ins Deutsche ĂŒbersetzte und frei bearbeitete. Er ĂŒbernahm dabei Raspes Erweiterungen mit ErzĂ€hlungen und dessen Aufteilung in Land- und Seeabenteuer. Die ersten Auflagen von BĂŒrgers Version erschienen anonym 1786 und 1788 beim Dieterich Verlag in Göttingen, wobei in den BĂŒchern jedoch London als Verlagsort genannt wurde. BĂŒrgers zweite Ausgabe entspricht in der Auswahl der Geschichten Raspes fĂŒnfter Fassung. An BĂŒrgers Bearbeitung des Stoffes soll auch Georg Christoph Lichtenberg beteiligt gewesen sein.cite-ref-7[7] Obwohl zahlreiche Bearbeitungen des Stoffes folgten, bleibt BĂŒrgers Version, die drei Jahre spĂ€ter noch in einer erweiterten Ausgabe erschien, wohl bis heute die bekannteste. Sie wurden in zahlreiche Sprachen ĂŒbersetzt und mehrfach illustriert, u. a. von Wilhelm Simmler, Daniel Chodowiecki und Johann Christian Ruhl.

BĂŒrgers zahlreiche Gedichte umfassen Balladen tragisch-dramatischen Inhalts, aber auch politische, satirische, komische und didaktische Gedichte und Liebeslyrik in der Tradition der Empfindsamkeit und der Anakreontik. Seine berĂŒhmteste Dichtung blieb fĂŒr lange Zeit die Ballade Lenore, die mit allgemeiner Begeisterung begrĂŒĂŸt wurde. Nachdem sie gemĂ€ĂŸ der Kritik des Göttinger Dichterbundes mehrfach umgearbeitet worden war, erschien sie im Musenalmanach fĂŒr 1774.

Besonders wichtig war ihm dabei, dass seine Dichtung „volkstĂŒmlich“ bleiben sollte: „Alle Poesie soll volkstĂŒmlich sein, denn das ist das Siegel ihrer Vollkommenheit.“ BĂŒrger wendete sich damit gegen die artifizielle und gelehrte Dichtung der Poetae docti. Lyrik sollte kollektiv rezipiert werden, das heißt im Kreis von Zuhörern laut gelesen. So sollte sie auch zur Bildung des Gemeinsinns beitragen. Ihre Eigenschaften sollten sein:

„Klarheit, Bestimmtheit, Abrundung, Ordnung und Zusammenklang der Gedanken und Bilder; nach Wahrheit, Natur und Einfalt der Empfindungen; nach dem eigentĂŒmlichsten und treffendsten, nicht eben aus der toten Schrift-, sondern mitten aus der lebendigen Mundsprache aufgegriffenen Ausdrucke derselben; nach der pĂŒnktlichsten grammatischen Richtigkeit, nach einem leichten ungezwungenen, wohlklingenden Reim- und Versbau.“

Bis heute steht die BĂŒrger-Rezeption unter dem Einfluss der deutschen Klassik. Es dauerte bis 1998, bis Peter von Mattcite-ref-8[8] BĂŒrgers Bedeutung anders charakterisierte:

„BĂŒrger hat das deutsche Gedicht zu einem Ereignis aller fĂŒnf Sinne gemacht. Wie das deutsche Theater vom sozialen Scharfblick Lenz’, lebt der deutsche Vers bis heute von BĂŒrgers melodischem Sensualismus – ob das die Dichterinnen und Dichter nun selber wissen oder nicht. Seine Balladen bliesen das literarische Rokoko mit einem einzigen Stoß ins Museum. [
] Und Schiller debĂŒtierte in seiner Anthologie auf das Jahr 1782 als unverstellter BĂŒrger-Epigone. Das wurde ihm dann spĂ€ter so peinlich, daß er den VorgĂ€nger öffentlich exekutierte. [
] Auf diesen Text geht ĂŒbrigens auch die These zurĂŒck, daß nur ein sittlich integrer Mensch ein guter Dichter sein könne – eine schiefe Behauptung, die aber immer wieder durch das literarische Deutschland geistert. Zudem verdanken wir ihm den ‚historische[n] Durchbruch zu einer neuen lyrischen Körperfröhlichkeit‘.“

Die 1843 erschienene Real-EncyklopĂ€die von Brockhauscite-ref-9[9] charakterisiert BĂŒrger noch vor dem Beginn der Schiller-Sakralisierung:

„B. zeichnete sich durch eine echt deutsche Biederkeit, Geradheit und Offenheit und, wie manche seiner brieflichen GestĂ€ndnisse und Selbstberichte bezeugen, durch eine fast zu weit getriebene Bescheidenheit und Selbstkenntniß aus; seine HerzensgĂŒte und sein Wohlwollen waren unbegrenzt, verleiteten ihn aber auch zu einem unverwĂŒstlichen Vertrauen auf Andere, das ihm wesentlich schadete und, verbunden mit einem gewissen Hange zur Sinnlichkeit und mit einer zwar poetischen aber leichtsinnigen Sorglosigkeit und Unkenntniß der LebensverhĂ€ltnisse, ihm alle jene hĂ€uslichen ZerwĂŒrfnisse bereitete, die ihn nach und nach aufrieben. Diese Eigenschaften prĂ€gen sich auch in seinen Dichtungen aus, denen man aber keineswegs irgend eine TrĂŒbung und Verbitterung des GemĂŒths, welche man unter solchen VerhĂ€ltnissen vermuthen sollte, ansehen kann; er stand als Dichter ĂŒber seinen LebensverhĂ€ltnissen, und bis zuletzt behielten seine Dichtungen einen gewissen Anstrich von Gesundheit und Lebensfrische. Die Stellung, welche er als Dichter einnahm, ist eine beneidenswerthe zu nennen, indem er, wie kein Anderer seiner Zeit, Volksdichter im reinsten Sinne des Worts war und geblieben ist. Gerade der Besitz der dichterischen FĂ€higkeiten, welche Schiller in seinen einseitigen Recensionen ihm zum Vorwurfe macht, wie der ebenfalls gerĂŒgte Mangel an idealer Auffassung befĂ€higten B., ein Dichter des Volks zu werden, ohne sich darum mit den Gebildeten zu verfeinden; selbst die Überderbheit in manchen Gedichten B.’s, die vom höhern Ă€sthetischen Standpunkte aus verwerflich sein mag, war B. in seinen Bewerbungen um die Gunst des Publicums eher förderlich als hinderlich. Einen richtigern Maßstab zu seiner Beurtheilung als Schiller fand Schlegel in seiner Kritik, welche in dessen Charakteristiken und Kritiken mitgetheilt ist, doch hĂ€lt sich auch Schlegel von schiefen Ansichten durchaus nicht frei, und wenn er von einem spĂ€ter erst gewonnenen Standpunkt aus ein Recht hatte, darauf hinzuweisen, daß B. in seinen Nachbildungen engl. Balladen Alles in das Gröbere und Derbere herabgezogen und den Stoff unnĂŒtz in die Breite gedehnt hĂ€tte, so ist wohl zu beachten, daß zu B.’s Zeit das Publicum fĂŒr die mehr andeutende Einfachheit der engl, oder schot. Ballade noch kein VerstĂ€ndniß hatte, und daß der Dichter gerade durch seine breitere, Alles motivirende und zurechtlegende AusfĂŒhrung den rechten Weg traf, um das Publicum wie die Kritik zu einem spĂ€tern VerstĂ€ndniß der Volkspoesie vorzubereiten. Der allgemeine Beifall, mit welchem B.’s Balladen, wie die Lenore, sein viel bewundertes, ja in gewissem Sinne als großartig zu bezeichnendes Meisterwerk Lenardo und Blandine, Des Pfarrers Tochter von Taubenheim, Der wilde JĂ€ger und so manche andere theils nachgebildete theils originell erfundene Balladen aufgenommen wurden, beweist, daß B. die richtigen Hebel in Bewegung gesetzt hatte, um die Balladenpoesie, fĂŒr die er zuerst unter den Kunstdichtern Deutschlands die richtige Behandlung fand und die gleichsam seine Erfindung ist, in Deutschland einzubĂŒrgern. Dagegen hat B. in manchen kleinern romanzenartigen StĂŒcken dargethan, daß er recht wohl den Geist der echten Romanze begriffen hatte. Im eigentlichen Liede, wo er sich dem Volkstone nĂ€hert und sich nicht, wie etwa in seinem Hohen Liede oder in der Nachtfeier der Venus mit bloßer Rhetorik und dem rhythmischen Glanze begnĂŒgt, steht B. in seiner Art einzig und vollendet da. Seine Liebesgedichte, obschon er in ihnen die Liebe nicht in ihren zartern Tiefen und geistigen Elementen ergrĂŒndet, sind oft hinreißend durch den vollen Klang ihrer Worte, durch ihre sinnliche und leidenschaftliche Glut, oder sprechen als spielende TĂ€ndelei freundlich an. Wohl zu beachten ist auch der krĂ€ftige Mannessinn, der Haß gegen alles Schlechte, Gemeine, Despotische in manchen seiner Gedichte, wie er auch einer der ersten Deutschen war, welche die exclusive Gelehrsamkeit, den Gelehrtenstolz und die wissenschaftliche Pedanterie herzhaft angriffen. B. ist als einer der Sprachschöpfer des vorigen Jahrh. zu betrachten; nicht nur, daß er fast Ă€ngstlich auf Correctheit und Wohllaut des Verses hielt, und z. B. in seiner Rechenschaft ĂŒber die VerĂ€nderungen in der Nachtfeier der Venus ĂŒber die vier ersten Zeilen 40 enggedruckte Seiten schrieb, so hat er auch manche fremdlĂ€ndische Formen, wie das Sonett, in Deutschland wieder zu Ehren gebracht; auch war er mit der Erste, der in seinen Übersetzungsproben aus der Ilias und in seiner Übertragung des vierten Buchs der Äneide leidliche und fließende Hexameter lieferte; auch versuchte er eine Übersetzung der Iliade in fĂŒnffĂŒĂŸigen reimlosen Jamben und eine prosaische Übertragung des Shakespeare'schen Macbeth. Ein tĂŒchtiger, besonders gegen die damalige Quisquilien-Gelehrtheit, wie er sie nannte, gerichteter polemischer Eifer zeichnet mehre seiner prosaischen AufsĂ€tze aus, obgleich die Prosa sein eigentliches Feld nicht war.“

Nachwirkung und Rezeption

Es ist nicht einfach, der tatsĂ€chlichen Bedeutung BĂŒrgers nachzuspĂŒren: Die Diskrepanz zwischen seiner Wirkung auf das Publikum im 18. und gesamten 19. Jahrhundert und dessen Nachhall in den Literaturgeschichten ist groß. Ursache ist die bis fast zum Ende des 20. Jahrhunderts geschmacksbildende Klassik. Dabei berief man sich auf Schillers BĂŒrger-Rezension von 1791.cite-ref-10[10] Dieser hatte BĂŒrgers Person angegriffen und nach seiner eigenen idealistischen Kunstauffassung, die BĂŒrger weder kannte noch akzeptiert hĂ€tte, verurteilt. Bemerkenswert ist, dass diese Rezension bis zu Schillers Tod nicht einen einzigen öffentlichen Verteidiger fand, dafĂŒr aber mehrfach Widerspruch erntete. Lediglich mĂŒndlich oder in Briefen wurde Zustimmung bekundet, z. B. von Goethe und Christoph Martin Wieland. Auch Jens Baggesen stimmte zu und wollte gar „diesen Riesengeist unseres seligen Decenniums, diese herrliche Morgensonne der Geschichte, diesen echt philosophischen Dichter, diesen unaussprechlich bezaubernden Schiller anbeten.“cite-ref-11[11] Die prĂ€gnanteste Entgegnung findet man schon in der Minerva von 1793: „Diese Recension ist das lebendigste Beyspiel von den WidersprĂŒchen und ungereimten Forderungen, worinn die hochgespannte Theorie verfĂ€llt, wenn sie von Menschenwerken Götterkraft, von individueller Wahrheit Ideal verlangt.“cite-ref-12[12] Gerhard Plumpe zitiert 1998 Schillers Rezension: „Kein noch so großes Talent kann dem einzelnen Kunstwerk verleihen, was dem Schöpfer desselben gebricht, und MĂ€ngel, die aus dieser Quelle entspringen, kann selbst die Feile nicht wegnehmen.“ und stellt dann fest: „Von der Wirklichkeit der Literatur und den Interessen ihrer Leser ist diese in ihren philosophischen PrĂ€suppositionen ebenso zeittypische wie verstiegene Kritik Schillers abgrĂŒndig entfernt gewesen.“cite-ref-13[13] Wirkung zeigte die Rezension vor allem seit Georg Gottfried Gervinus, den man als den Architekten der Klassik ansehen kann. Er behauptete, dass nicht BĂŒrger, sondern Schiller der wahre Volksdichter sei.cite-ref-14[14] Allerdings ist diese Behauptung nur dann richtig, wenn man als solcher auf ein breites Publikum verzichten kann. TatsĂ€chlich hatte BĂŒrger ĂŒber die Mitte des 19. Jahrhunderts hinaus eine PopularitĂ€t, die weder Schiller noch Goethe jemals erlangten. Letzterer bestĂ€tigt das selbst 1827: „Von meinen eigenen Liedern was lebt denn? Es wird wohl eins und das andere einmal von einem hĂŒbschen MĂ€dchen am Klavier gesungen, allein im eigentlichen Volke ist alles stille.“ Zu Schillers Gedichten stellt Julian Schmidt 1855 fest: „Wenn sie daher nicht mehr im Volke fortleben, mit Ausnahme einiger leichtern Producte, von rein dogmatischer Form, so ist das in der Ordnung, da das Volk nur an Dichtungen von unbedingter Wahrheit seine Nahrung findet. Im Grunde waren sie auch nie in das Volk eingedrungen, sie waren nur fĂŒr die feinste Bildung berechnet.“cite-ref-15[15] Weitere Bemerkungen zu BĂŒrgers ĂŒberragender PopularitĂ€t findet man bei Hermann Marggraff,cite-ref-16[16] Theodor Mueggecite-ref-17[17] oder Franz Hermann Kahlecite-ref-18[18]. August Friedrich Christian Vilmar nennt zwar BĂŒrger einen der populĂ€rsten Dichter, welche unsere gesamte Literaturgeschichte aufweisen kann, verknĂŒpft jedoch auch Werk und Leben des Dichters als eben so unedel als unschön.cite-ref-19[19]

Offen ist die Frage: Wie konnte BĂŒrger sein Publikum, neben den Gebildeten auch die bildungsferne Schicht, die kaum flĂŒssig lesen und noch weniger ein Buch erwerben konnte, erreichen? BĂŒrger, der aus fĂŒnf Sprachen ĂŒbersetzte, begierig Anregungen aus anderen Kulturen aufsaugte und keineswegs ein Nationalist war, hatte eine Maxime: „Deutsche sind wir! Deutsche, die nicht Griechische, nicht Römische, nicht Allerweltsgedichte in Deutscher Zunge, sondern in Deutscher Zunge Deutsche Gedichte, verdaulich und nĂ€hrend fĂŒr's ganze Volk machen sollen.“ Das unterscheidet ihn von den Klassikern, die ihre Vorbilder in der Antike fanden, und machte seine Gedichte fĂŒr jedermann verstĂ€ndlich. Die Sprache, die er verwendete, fußte auf der Sprache des Volkes und der der Lutherschen Bibel. Den Weg zum Publikum fanden seine Gedichte ĂŒber die Liedflugschriften und die Vertonungen seiner Lieder. Die Gebildeten erreichte er ĂŒber immer neue Auflagen seiner Gedichte, oft Raubdrucke. Hoffmann von Fallersleben beschreibt allgemein den Weg der Gedichte aus dem Musenalmanach zu den jedermann zugĂ€nglichen Liedflugschriften,cite-ref-20[20] Die Annalen der Hamburgischen Litteratur beschreiben detailliert, wie auf einem typischen Jahrmarkt neben Schauergeschichten auch BĂŒrgers Gedichte von BĂ€nkelsĂ€ngern vorgetragen und verkauft wurden.cite-ref-21[21] Besonders beliebt war neben der Lenorecite-ref-22[22] die Pfarrerstochter von Taubenhain.cite-ref-23[23] Bisweilen wurden dabei die Balladen durch eine vor- oder nachgeschaltete ErzĂ€hlung dem Publikum nahegebracht.

Walter Scott schĂ€tzte die Balladen BĂŒrgers sehr. Die nachdichtenden Übersetzungen von Lenore (William and Helen) und Der wilde JĂ€ger (The Chase) waren Scotts erste veröffentlichte Werke (1796). Zwischen 1796 und 1892 gab es die Rekordzahl von dreißig verschiedenen englischen Übersetzungen der Lenore.cite-ref-24[24]

1799 wurde auf Veranlassung von Dr. Althof, BĂŒrgers Arzt, von den beiden hessischen Hofbildhauern Ludwig Daniel Heyd und Johann Wolffgang Heyd in Göttingen ein erstes Denkmal fĂŒr BĂŒrger geschaffen, zu dem auch Friedrich Schiller 1 Taler 12 Groschen spendete. Es wurde 1956 im Zuge von Modernisierungsmaßnahmen abgerissen und aus GeringschĂ€tzung zerstört.

In Göttingen wurde 1864 eine vielbefahrene Ringstraße, die BĂŒrgerstraße, nach ihm benannt.cite-ref-0-25-0[25] Dort befindet sich auch eine 1994 hierher versetzte und ursprĂŒnglich auf dem Göttinger BartholomĂ€usfriedhof 1895 eingeweihte BĂŒste BĂŒrgers von Gustav Eberlein.cite-ref-1-26-0[26] 1874 wurde die BĂŒrgergasse in Wien-Favoriten nach ihm benannt.

BĂŒrger gehört zu den berĂŒhmten Deutschen, die von Ludwig I. mit einer BĂŒste in der Walhalla geehrt wurden.

Sein Ruhm war in den Jahrzehnten nach 1800 wesentlich grĂ¶ĂŸer als heute. Auch wenn die Lenore als seine bekannteste Ballade in keiner Anthologie fehlt, so ist sein heute noch bestehender Beitrag zur PopulĂ€rkultur die gĂŒltige Formung der Gestalt des LĂŒgenbarons MĂŒnchhausen.

Den bildenden KĂŒnstlern hat BĂŒrger besonders mit seiner Lenore ein Thema gestellt. Von 144 bisher ermittelten Malern, denen BĂŒrgers Werk Anregung gab, sind 123 namentlich bekannt. 80 KĂŒnstler versuchten sich an der Lenore. Der Bildhauer Rudolf Pohle schuf 1888 eine Marmorstatue der Lenore: Die Verzweiflung. Das Schicksal dieses Werkes ist exemplarisch fĂŒr die Haltung des offiziellen Deutschland zu seinem populĂ€rsten Dichter. Pohle schenkte die Statue der Stadt Charlottenburg zur Aufstellung auf der Promenade der Schlossstrasse. Von dort wurde sie jedoch 1920 entfernt: Sie störe den Blick auf das Schloss.

In der Malerei entstanden die bedeutendsten Werke erst 50 und mehr Jahre nach Erscheinung der Lenore. Es dominierten zwei Themen: der Todesritt und die Ankunft der Armee. Der Todesritt eignete sich vorzĂŒglich fĂŒr dramatische Arbeiten, sagte jedoch wenig ĂŒber das VerstĂ€ndnis von BĂŒrgers Werk. Die Ankunft der Armee bzw. die Verzweiflung der Lenore zeigt dagegen, wie sich das KunstverstĂ€ndnis entwickelt hatte. Im Sinne der Klassik war das Höchste die Schönheit, wie es Schiller schon in seiner BĂŒrger-Rezension gefordert hatte. Allerdings litt darunter oft die Wahrheit. TatsĂ€chlich ist BĂŒrgers Lenore tief verzweifelt (Als nun das Heer vorĂŒber war, / Zerraufte sie ihr Rabenhaar, / Und warf sich hin zur Erde, / Mit wĂŒtiger Geberde.). Nur Charles Rochusencite-ref-27[27] kommt dem 1870 nahe. Die Bilder von Carl Friedrich Lessing,cite-ref-28[28] Carl Oesterleycite-ref-29[29] oder Ary Scheffercite-ref-30[30] mag man dagegen als schön ansehen – wahr sind sie nicht. Dabei hĂ€tte Lessings Bild eine congeniale Schöpfung zu BĂŒrgers Gedicht sein können. Friedrich von Uechtritzcite-ref-31[31] berichtet 1839, dass Lessings Entwurf tatsĂ€chlich dem Vorbild folgt – dann aber nach Kritik des aus Italien zurĂŒckgekehrten Johann Gottfried Schadow verĂ€ndert und damit aus dem wahren Werk ein schönes wurde. Lessings Entwurf ist im Zweiten Weltkrieg in Görlitz verloren gegangen.

Bedeutenden Einfluss ĂŒbten BĂŒrgers Gedichte auf die Musik aus. Mehr als 180 Komponisten vertonten sein Werk. BĂŒrgers Lieder sorgten fĂŒr Begeisterung, „nachdem das Lied 200 Jahre entartet und dem Volke entfremdet geblieben war“, wie Karl Ernst Schneider 1865 feststellte und auch begrĂŒndete: „Keiner der damaligen Poeten ist so wahrhaft poetisch, keiner musikalisch so brauchbar und daher auch in den Liederwerken jener Zeit so stark vertreten, als er; die volksthĂŒmlichsten Lieder jener Tage, die noch jetzt beim Volke und bei der Jugend theilweise in Ehren stehen – sind regelmĂ€ĂŸig von BĂŒrger.“cite-ref-32[32] Von den Komponisten seien nur Johann Abraham Peter Schulz, Carl Christian Agthe, Christian Gottlob Neefe und Hans Pfitzner genannt. Einige Vertonungen findet man in der ONLINE-Bibliothekcite-ref-33[33] des BĂŒrger-Archivs in den Jahren 1972 und 2008. Fast etwas kurios: Beethoven verwendet in seiner IX. Sinfonie als Thema der Ode an die Freude (von BĂŒrgers Kritiker Schiller) eine Melodie, die er Jahre vorher zu BĂŒrgers Gegenliebe erdacht hatte.

Vor völlig neue Aufgaben sahen sich die Komponisten durch die Lenore gestellt. BĂŒrger selbst dichtete diese Ballade „zur Komposition“, allerdings stellte er sich, wie damals ĂŒblich, diese als strophisch vor. Friedrich Wilhelm Weis, der Komponist des Göttinger Hain, war dann der erste Komponist. Da das Publikum das Lied singen wollte, gab es noch mehrere solcher Werke. Allerdings war es Musikern schnell klar, dass es kĂŒnstlerisch sehr fragwĂŒrdig war, alle 32 Strophen nach einer Melodie zu singen. So entstand eine neue musikalische Gattung: das durchkomponierte Lied. Johann AndrĂ© war der Erste, der diese Aufgabe löste. Seine Lenore war so beliebt, dass sie in Berlin als Gassenhauer gesungen wurde, wie Carl Friedrich Zelter missmutig an Goethe schrieb. Besonders erfolgreich war in dieser Gattung Rudolf Zumsteeg.cite-ref-34[34] Trotzdem blieb eine Komposition als Lied fragwĂŒrdig – der Lenore genĂŒgte die Deklamation. Deshalb wurden andere musikalische Gattungen erschlossen: Oratorium, sinfonische Dichtung, Oper, Deklamation mit Klavierbegleitung u. a. Beethoven wĂ€hlte die Form einer Klaviersonate: op. 101 in a-Dur. Insgesamt haben mindestens 39 Komponisten die Lenore vertont.

Kaum zu ĂŒberschĂ€tzen ist BĂŒrgers Bedeutung fĂŒr die deutsche Sprache. Heinrich Kurz weist 1859 darauf hin, dass nur Goethe ihn an Wohllaut erreicht.cite-ref-35[35] Selbst hatte er sich in seiner Vorlesungcite-ref-36[36] mit der deutschen Sprache ausfĂŒhrlich beschĂ€ftigt und forderte dafĂŒr ein eigenstĂ€ndiges, den anderen FĂ€chern gleichgestelltes, akademisches Lehrfach: Sprachstudium als Studium der Weisheit selbst. Eine historische Einordnung legte Julius Sahr 1894 vor.cite-ref-37[37] Erst 1912 analysierte Charles Reiningcite-ref-38[38] BĂŒrgers Bedeutung als Sprachschöpfer. Die noch unvollstĂ€ndige Liste der Wortneuschöpfungen enthĂ€lt 1018 Wörter, so HaremswĂ€chter, querfeldein, sattelfest, Unschuldsdieb, Gemeingut, Friedensbund, Volksgewimmel, tiefbetrĂŒbt oder Kehrreim.

Auch ist es BĂŒrger maßgeblich zu verdanken, dass die Philosophie Immanuel Kants zunehmend Einzug in die Lehre auf den deutschen UniversitĂ€ten fand. Die Lehren Kants waren lange Zeit verpönt. BĂŒrgers Kant-Vorlesungen an der UniversitĂ€t Göttingen, die sich unter den Studenten großer Beliebtheit erfreuten, mĂŒssen daher sehr hoch bewertet werden.cite-ref-39[39]

In Benndorf trug bis zu seiner Schließung im Jahr 2007 das dortige Gymnasium den Namen des Dichters.

BĂŒrger als literarische Figur in Belletristik und Theater

BĂŒrger wurde im 19. Jahrhundert in einigen literarischen Werken verarbeitet. So verarbeitete Otto MĂŒller ihn in seinem Roman BĂŒrger, ein deutsches Dichterleben. Salomon Hermann Mosenthal widmete 1850 BĂŒrger ein Drama mit dem Titel BĂŒrger und Molly. Ein deutsches Dichterleben. 1939 spielte BĂŒrger in Die Gleichen von Moritz Jahn eine zentrale Rolle.

2021 inszeniert das Junge Theater in Göttingen das von Peter Schanz verfasste TheaterstĂŒck BĂŒrgerdenkmal, welches das Leben des Dichters zum Inhalt hat.cite-ref-40[40]

MĂŒnchhausen als Film

Eine nahezu zeitlose Bearbeitung des MĂŒnchhausen-Stoffes erfuhr 1943 ihre filmische Adaption in MĂŒnchhausen: Der (nicht genannte) Drehbuchautor Erich KĂ€stner und eine Reihe weiterer BegleitumstĂ€nde sicherten dem Film – und damit BĂŒrger (als Dichter) selbst – eine dauerhafte Nachwirkung, die bis heute anhĂ€lt.

Werke

Werkausgaben

‱ SĂ€mmtliche Werke. Neue Originalausgabe in vier BĂ€nden. Verlag der Dieterichschen Buchhandlung, Göttingen 1844 (Digitalisat)
‱ Werke und Briefe. VEB Bibliographisches Institut, Leipzig 1958
‱ Werke in einem Band. Herausgegeben von den nationalen Forschungs- und GedenkstĂ€tten der klassischen deutschen Literatur in Weimar. 5. Auflage. Bibliothek Deutscher Klassiker. Aufbau-Verlag, Berlin/Weimar 1990

Lyrik

‱ Gedichte, mit Kupferstichen von Daniel Nikolaus Chodowiecki, Göttingen 1778 (Digitalisat und Volltext im Deutschen Textarchiv); 2. Ausgabe 1789

‱ Lenore

ErzÀhlungen

‱ Wunderbare Reisen zu Wasser und zu Lande, FeldzĂŒge und lustige Abenteuer des Freyherrn von MĂŒnchhausen: wie er dieselben bei der Flasche im Zirkel seiner Freunde selbst zu erzĂ€hlen pflegt, 1786 (Digitalisat und Volltext im Deutschen Textarchiv) (erw. Ausgabe 1789)
‱ Des Freiherrn von MĂŒnchhausen einzig wahre Erlebnisse zu Wasser und zu Land, zu Pferd und zu Fuß, im Krieg und Frieden, in der Luft sowie in mehrerer Herren LĂ€nder / In diesem Jahre ganz neu verfaßt von Ihm selbst. Und versehen mit sehr wunderlichen Zeichnungen nach der Natur aufgenommen von dem Maler August von Wille. DĂŒsseldorf 1856 (Digitalisat des Exemplars der UniversitĂ€ts- und Landesbibliothek DĂŒsseldorf)

Briefe

‱ Gottfried August BĂŒrger: Briefwechsel. Band I: 1760–1776. Hrsg. von Ulrich Joost und Udo Wargenau, in Verbindung mit Bernd Achenbach, Joachim Ehrhardt, Hans-Joachim Heerde, William A. Little, Helmut Scherer, Manfred von Stosch und Heinrich Tutje (†). Wallstein-Verlag, Göttingen 2015, ISBN 978-3-8353-1221-0.
‱ Gottfried August BĂŒrger: Briefwechsel. Band II: 1777–1779. Hrsg. von Ulrich Joost und Udo Wargenau, in Verbindung mit Bernd Achenbach, Nathalie Brandenburger, Nadine Dietz, Joachim Ehrhardt, Hans-Joachim Heerde, William A. Little, Alina Lutz, Burkhard Moenninghoff, Helmut Scherer, Lisa Schwerber, Manfred von Stosch und Heinrich Tutje (†) und Sina Volk. Wallstein-Verlag, Göttingen 2017, ISBN 978-3-8353-1784-0.

Theoretische Schriften

‱ Über Volkspoesie. Aus Daniel Wunderlichs Buch, 1776.
‱ Lehrbuch der Ästhetik, hrsg. von Karl von Reinhard, SchĂŒppel Berlin 1825. (Digitalisat Band 1), (Band 2)
‱ Lehrbuch des Deutschen Styles, hrsg. von Karl von Reinhard, SchĂŒppel, Berlin 1826. (Digitalisat)
‱ Aesthetische Schriften: Supplement zu allen Ausgaben von Buergers Werken. hrsg. Karl von Reinhard. Bechtold und Hartje, Berlin 1832. (Digitalisat)
‱ Akademie der schönen RedekĂŒnste, hrsg. von G. A. BĂŒrger. Bd. 1 1790/97, Bd. 2.1798 (?).

Freimaurerreden

‱ Über die Zufriedenheit. Gehalten am 3. Februar 1788. Zitiert nach SĂ€mmtliche Werke. Dieterichs, Göttingen 1844, S. 433–444
‱ Über den moralischen Mut. 1. Februar 1781. Ebenda, S. 444–472.
‱ Ermunterung zur Freiheit. 1. Februar 1790. Zitiert nach Werke in einem Band. 5. Auflage. Aufbau-Verlag, Berlin/Weimar 1990, S. 323–330.

Historische Schriften

‱ Die Republik England. Aus den Politischen Annalen. Herausgegeben von Christoph Girtanner, Berlin 1793

Übersetzungen

‱ Anthia und Abrokomas. Aus dem Griechischen des Xenophon von Ephesos. Weygandschen Buchhandlung, Leipzig, 1775
‱ Proben einer Übersetzung von Ossians Gedichten. In: Deutsches Museum, 1. Band (S. 534 ff.). 1779
‱ Macbeth (William Shakespeare). Dieterichsche Verlagsbuchhandlung. Mit Kupferstichen von Chodowiecki. Göttingen 1784
‱ Bellin. In: Akademie der schönen RedekĂŒnste (Hrsg.: BĂŒrger). 1. Band (S. 225 ff.). Berlin 1791
‱ FroschmĂ€usler. Fragment 1793 (?). Aus der Handschrift. Zitiert nach SĂ€mmtliche Werke von 1844, S. 152 ff.

Literatur

‱ Herbert GĂŒnther: Vermutungen ĂŒber ein argloses Leben. Mit einem Protokoll von Gottfried August BĂŒrger 1781. Arena Verlag, WĂŒrzburg 1982, ISBN 3-401-03924-5.
‱ GĂŒnter HĂ€ntzschel: Gottfried August BĂŒrger. MĂŒnchen 1988.
‱ Hermann Hettner: BĂŒrger, Gottfried August. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 3, Duncker & Humblot, Leipzig 1876, S. 595–600.
‱ Ulrich Joost (Hg.): Mein scharmantes GeldmĂ€nnchen. Gottfried August BĂŒrgers Briefwechsel mit seinem Verleger Dieterich. Göttingen 1988.
‱ Hermann Kinder: BĂŒrgers Liebe. Frankfurt am Main 1981.
‱ Helmut Scherer: Gottfried August BĂŒrger. Eine Biographie. Berlin 1995.
‱ Kurt Schreinert: BĂŒrger, Gottfried August. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 2. Duncker & Humblot, Berlin 1955, ISBN 3-428-00183-4, S. 744–746 (deutsche-biographie.de).
‱ Gerhard Lauer: Die Poesie beim Wort genommen. Das ganz unwunderbare Leben des Dichters Gottfried August BĂŒrger. In: Klaus GrubmĂŒller (Hrsg.): 1050 Jahre Göttingen: Streiflichter auf die Göttinger Stadtgeschichte. Wallstein Verlag, Göttingen 2004, ISBN 3-89244-785-3, S. 78–101.
‱ Walter SchĂŒbler: BĂŒrger, Gottfried August. Biographie. Verlag Traugott Bautz, Nordhausen 2012.
‱ Adolf Strodtmann: Briefe von und an Gottfried August BĂŒrger. Ein Beitrag zur Literaturgeschichte seiner Zeit. Aus dem Nachlasse BĂŒrger’s und anderen, meist handschriftlichen Quellen. 4 BĂ€nde. Verlag von GebrĂŒder Paetel, Berlin 1874.
‱ Bernhard Wiebel: MĂŒnchhausens Kugelritt ins 20. Jahrhundert – ein AufklĂ€rungsflug. In: Kertscher, Hans-Joachim, Hrsg. G.A. BĂŒrger und J.W.L. Gleim. Niemeyer Verlag, TĂŒbingen 1996, S. 159–183 (Text online siehe MĂŒnchhausen-Bibliothek; PDF; 364 kB).
‱ Bernhard Wiebel: MĂŒnchhausens Zopf und die Dialektik der AufklĂ€rung. In: Erich Donnert (Hrsg.): Europa in der FrĂŒhen Neuzeit. Band 3. Böhlau Verlag, Wien/Köln/Weimar 1997, S. 779–801 (Text online siehe: MĂŒnchhausen-Bibliothek; PDF; 385 kB).
‱ Bernhard Wiebel: MĂŒnchhausen – Raspe – BĂŒrger: ein phantastisches Triumvirat. Einblick in die MĂŒnchhausen-Szene und die MĂŒnchhausen-Forschung mit einem besonderen Blick auf R. E. Raspe. In: MĂŒnchhausen – Vom JĂ€gerlatein zum Weltbestseller. Herausgegeben vom MĂŒnchhausen-Museum Bodenwerder. Arkana Verlag, Göttingen 1998, S. 13–55.
‱ Klaus Damert: Rufmord klassisch. Gottfried August BĂŒrger – Volksdichter und radikaler Demokrat. MV-Wissenschaft, MĂŒnster 2012.
‱ Teresa Nentwig: Das skandalumwitterte Leben des Gottfried August BĂŒrger (1747–1794). In: Franz Walter, Teresa Nentwig (Hrsg.): Das gekrĂ€nkte GĂ€nseliesel – 250 Jahre Skandalgeschichten in Göttingen. V&R Academic, Göttingen 2016, S. 30–39.

Weblinks

Wikiquote: Gottfried August BĂŒrger

– Zitate

Wikisource: Gottfried August BĂŒrger

– Quellen und Volltexte

Commons

: Gottfried August BĂŒrger

– Album mit Bildern

‱ Literatur von und ĂŒber Gottfried August BĂŒrger im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
‱ Werke von und ĂŒber Gottfried August BĂŒrger in der Deutschen Digitalen Bibliothek
‱ Werke von Gottfried August BĂŒrger bei Zeno.org.
‱ Werke von Gottfried August BĂŒrger im Projekt Gutenberg-DE
‱ Gottfried August BĂŒrger im Internet Archive
‱ BĂŒrger-Archiv im Geburtsort Molmerswende / Mansfelder Land / Sachsen-Anhalt
‱ GĂŒnter HĂ€ntzschel: G. A. BĂŒrger. Leben und Werk (PDF-Datei; 287 kB)
‱ Barbara Denscher: Gottfried August BĂŒrger – eine Biographie ohne Etikett
‱ Klaus Damert: Bilder und Illustrationen zu BĂŒrgers Werk
‱ Klaus Damert: Werke von und ĂŒber BĂŒrger im Volltext

Einzelnachweise

cite-note-11. ↑ BĂŒrger: Werke in einem Band. Volksverlag, Weimar 1956, Einleitung von Lore Kaim und Siegfried Streller, S. 6.
cite-note-goethezeit-22. ↑ Gerhard Lauer: Die Poesie beim Wort genommen. Das ganz unwunderbare Leben des Dichters Gottfried August BĂŒrger. Goethezeitportal, 23. Mai 2005, abgerufen am 31. Mai 2016.
cite-note-33. ↑ Eckart Kleßmann: UniversitĂ€tsmamsellen. Frankfurt am Main 2008, S. 133 f.
cite-note-44. ↑ BĂŒrger: Werke und Briefe. Bibliographisches Institut, 1958, S. 774.
cite-note-55. ↑ Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, LĂŒbeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 95.
cite-note-66. ↑ Axel Wellner: Der verkannte MĂŒnchhausen-Autor Rudolf Erich Raspe (1736–1794) und seine Flucht aus Clausthal 1775. In: Medizinhistorische Mitteilungen. Zeitschrift fĂŒr Wissenschaftsgeschichte und Fachprosaforschung. Band 36/37, 2017/2018 (2021), S. 65–72, hier: S. 65.
cite-note-77. ↑ Nachbemerkungen zu Wunderbare Reisen zu Wasser und zu Lande des Freiherrn von MĂŒnchhausen. Insel-BĂŒcherei Nr. 7, Leipzig 1968, S. 112.
cite-note-88. ↑ Peter von Matt: Ein armer Teufel großen Stils: Gottfried August BĂŒrger. In: Die verdĂ€chtige Pracht. Über Dichter und Gedichte. MĂŒnchen, 1998, S. 162
cite-note-99. ↑ Conversations-Lexikon. Neunte Originalauflage. Dritter Band. Leipzig 1843, S. 43ff
cite-note-1010. ↑ Friedrich Schiller (Rezension). In: Allgemeine Literatur-Zeitung, 1791, Nr. 13, 15. Januar, Sp. 97–103; Nr. 14, 17. Januar, Sp. 105–110.
cite-note-1111. ↑ Aus Jens Baggesen’s Briefwechsel mit Karl Leonhard Reinhold und Friedrich Heinrich Jacobi. Erster Theil. Leipzig 1831, S. 107.
cite-note-1212. ↑ Anonym: Neu-Franken und Belgier. In: Minerva, FĂŒnfter Band. Hamburg 1793, S. 257. (Memento vom 18. Mai 2021 im Internet Archive)
cite-note-1313. ↑ Gerhard Plumpe: Ästhetische Lesarten oder Die Überforderung der Literatur durch die Philosophie. In: Ästhetik im Prozeß. Opladen/Wiesbaden 1998, S. 42.
cite-note-1414. ↑ Georg Gottfried Gervinus: Klopstock’s Schule (Die Göttinger). In: Geschichte der Deutschen Dichtung. FĂŒnfter Band. 1853, S. 33. (Memento vom 18. Mai 2021 im Internet Archive)
cite-note-1515. ↑ Julian Schmidt: Geschichte der deutschen Literatur im neunzehnten Jahrhundert. Erster Band. London/Leipzig/Paris 1855, S. 50.
cite-note-1616. ↑ Herman Marggraff: Goethe’s ‚Faust‘ in Frankreich. In: BlĂ€tter fĂŒr literarische Unterhaltung, 6. Januar 1859, S. 42. (Memento vom 18. Mai 2021 im Internet Archive)
cite-note-1717. ↑ Theodor Muegge: Nordisches Bilderbuch. Frankfurt a. M. 1857, S. 83. (Memento vom 18. Mai 2021 im Internet Archive)
cite-note-1818. ↑ Franz Hermann Kahle: Claudius und Hebel. Berlin 1864, S. 64. (Memento vom 18. Mai 2021 im Internet Archive)
cite-note-1919. ↑ August Friedrich Christian Vilmar: Gottfried August BĂŒrger. In: Geschichte der deutschen National-Literatur. 1848, S. 288 (Memento des Originals vom 21. Mai 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.eins.gottfried-august-buerger-molmerswende.de.
cite-note-2020. ↑ August Heinrich Hoffmann von Fallersleben: Unsere volksthĂŒmlichen Lieder. Zweite Auflage. Leipzig. 1859, S. V. (Memento vom 18. Mai 2021 im Internet Archive)
cite-note-2121. ↑ Anonym: Annalen der Hamburgischen Litteratur. In: Hamburg und Altona. Hamburg 1805, S. 166 (Memento des Originals vom 22. Mai 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.eins.gottfried-august-buerger-molmerswende.de.
cite-note-2222. ↑ Liedflugschrift zu BĂŒrgers Lenore. (Memento des Originals vom 18. Januar 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.eins.gottfried-august-buerger-molmerswende.de
cite-note-2323. ↑ Liedflugschrift zu BĂŒrgers Pfarrers Tochter von Taubenhain. (Memento des Originals vom 5. Oktober 2013 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.eins.gottfried-august-buerger-molmerswende.de
cite-note-2424. ↑ Evelyn Jolles-Neugebauer: Ein Bestseller auf dem englischen Literaturmarkt: BĂŒrgers (WiedergĂ€nger-)Ballade „Lenore“ (1774). In: Bridging the cultural divide: our commen ballad heritage. 2000, S. 196.
cite-note-0-2525. ↑ Gerd Tamke, Rainer Driever: Göttinger Straßennamen (= Veröffentlichung des Stadtarchivs Göttingen, 2). 3. neu ĂŒberarbeitete, wesentlich erweiterte Auflage, Göttingen 2012. – Digitalisat (PDF, 2,9 MB) auf stadtarchiv.goettingen.de, abgerufen am 16. Oktober 2025 (ohne SeitenzĂ€hlung, PDF-Seite 60).
cite-note-1-2626. ↑ Gottfried August BĂŒrger. In: denkmale.goettingen.de. Stadt Göttingen, Kulturamt, abgerufen am 22. Mai 2025.
cite-note-2727. ↑ Lenore von Charles Rochusen
cite-note-2828. ↑ Lenore von Carl Friedrich Lessing
cite-note-2929. ↑ Lenore von Carl Oesterley
cite-note-3030. ↑ Lenore von Ary Scheffer
cite-note-3131. ↑ Friedrich von Uechtritz. Der Maler Lessing. In: Blicke in das DĂŒsseldorfer Kunst- und KĂŒnstlerleben. Erster Band. 1839. S. 346 (PDF; 1,6 MB)
cite-note-3232. ↑ Karl Ernst Schneider: Das musikalische Lied. 1863, S. 15. (Memento vom 18. Mai 2021 im Internet Archive)
cite-note-3333. ↑ G. A. BĂŒrger-Archiv. (Memento vom 26. Februar 2021 im Internet Archive)
cite-note-3434. ↑ August Wilhelm Ambros: J. R. Zumsteeg, der Balladencomponist. In: Allgemeine Zeitung, Augsburg, 14. October 1872 (PDF; 649 kB)
cite-note-3535. ↑ Lyrische Poesie. Gottfried August BĂŒrger (PDF; 1,2 MB)
cite-note-3636. ↑ Über Anweisung zur deutschen Sprache und Schreibart auf UniversitĂ€ten (PDF; 7,8 MB)
cite-note-3737. ↑ Gottfried August BĂŒrger als Lehrer der deutschen Sprache. (PDF; 857 kB)
cite-note-3838. ↑ G. A. BĂŒrger als Bereicherer der deutschen Sprache (PDF; 2,2 MB)
cite-note-3939. ↑ BĂŒrger: Werke in einem Band. Volksverlag, Weimar 1956, Einleitung von Lore Kaim und Siegfried Streller, S. 30 ff.
cite-note-4040. ↑ https://www.junges-theater.de/stueck/buergerdenkmal-ua/